Bettina Casdorff, Klavier

Bettina Casdorff hat 1990 in Hamburg ihr staatliches Musiklehrerdiplom zur Klavierlehrerin erhalten und danach bei Prof. Gregor Weichert in Münster studiert; 1995 legte sie dort erfolgreich ihre künstlerische Reifeprüfung ab. Schon während des Studiums spielte Kammermusik, vor allen Dingen mit Bläsern und Sängern, bei ihr eine wichtige Rolle.

Seit 1997 konzertiert sie mit dem von ihr mitgegründeten Ensemble Tityre in der Besetzung Flöte/Oboe/ Klavier/Sprecherin in ganz Deutschland, u.a. auf Schloß Elmau und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival.
Sie wünscht sich bei ihren Konzerten vor allen Dingen, daß Namen wie Fanny Henkel, Arnold Krug, George Butterworth oder Lili Boulanger wieder auf Programmen erscheinen. Seit 2004 lebt und unterrichtet sie in Bad Sassendorf und hat in Peter Griffith dort einen Sänger gefunden, der ihre Vorliebe für noch Unbekanntes teilt.

Weitere Informationen: www.casdorff.org

 

Peter Griffith, Bariton

Peter Griffith erhielt seine Gesangsausbildung in den sechziger Jahren bei Warren Green, in den siebziger Jahren bei Andrew Field und sang in zahlreichen Konzerten damals – inklusive Händels „Messias“, Fauré’s „Requiem“, und Derek Bourgeois’s „Jabberwocky“. Er ist jetzt Schüler von Michael Busch in Soest.

Sein besonderes Interesse gilt dem englischen Kunstlied – Werke von Komponisten wie Ralph Vaughan Williams, Gerald Finzi, Peter Warlock, Arthur Somervell, Benjamin Britten oder George Butterworth, die in Deutschland kaum bekannt sind. In den letzten Jahren gab er zwei Konzerte englischer Musik in Müllingsen: 2003 war das “Holly and Ivy” und 2005 “Let Beauty Awake”. Ebenfalls 2005 hat er ein Konzert für Amnesty International im Wilhelm-Morgner-Haus, zusammen mit Bettina Casdorff und Anna Schmidt-Griffith, gegeben. Bei der Veranstaltung ‚StadtOper‘ in Soest sang er den Zweiten Priester und den Zweiten Geharnischten in „Die Zauberflöte“, und 2011 verkörperte er den Gefängnisdirektor Frank in „Die Fledermaus“. Griffith ist hauptsächlich als Schauspieler und Theater-Schriftsteller bekannt, sowie als Gründer und Direktor des White Horse Theatre.

Weitere Informationen: www.white-horse-theatre.eu

 

Maren Klemp, Mezzosopran

Maren Klemp studierte zunächst Schulmusik in Münster und Köln und begann nach dem 2. Staatsexamen noch das Fach Geige für den  Studiengang Instrumentalpädagogik zu studieren. Seit 1995 unterrichtet sie an einer Gesamtschule in Dortmund.

Parallel zum Ende des Studiums hin begann sie auch mit der Gesangausbildung bei Frau Camphausen in Essen und arbeitet bis heute mit ihr zusammen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt neben Kunstliedern in der sakralen Musik. Sie wirkte u.a. als Solistin im Stabat Mater von Pergolesi, „Xerxes“ von G.F. Händel, im Oratorio de Noel von Camille Saint-Saens und in der 4. Sinfonie von G. Mahler mit. Zuletzt sang sie als Solistin im Zyklus „Mauthausen“ von M. Theodorakis im Rahmen zweier Friedenskonzerte.

Ihr erstes Konzert mit den „Neuen Soester Gesangssolisten“ fand im November 2009 mit Werken von Haydn, Puccini, Mozart, Mendelssohn, Elgar und Britten statt.

 

Frank Rinsche, Tenor

Der gebürtige Soester Frank Rinsche (Tenor) erhielt schon in seiner Kindheit Musikunterricht und konnte mit seinem Instrument, der Trompete, bei Konzerten von Schülerbands und Chören mitwirken. Später entdeckte er dann im Soester Kinder- und Jugendchor sein Gesangstalent und erhielt ersten Unterricht bei Eva Maria Edelkötter in Hamm.

Seit Beginn seines Musikpädagogikstudiums wird er von Ursula Camphausen in Essen unterrichtet. Seitdem wirkte er bei diversen Aufführungen und Konzerten mit, u. a. mit dem M.G.V. Concordia Soest und dem Soester Kinder-und Jugendchor. Außerdem sang er in Hamm Aufführungen von Mozarts „Bastien und Bastienne“ und in Gladbeck in Monteverdis „l´Orfeo“. 2005 sang er mit Jana Stehr und Peter Griffith in der Soester Stadtoper „Die Zauberflöte“.

 

Jana Stehr, Sopran

Ab 1985 studierte sie am Konservatorium in Pardubice/Tschechien. Nach der künstlerischen Reifeprüfung, die sie 1991 mit Auszeichnung ablegte, führten sie weitere Studien zur Kammersängerin Elisabeth Lachmann und Professor André Kucharsky (Internationale Meisterkurse Karlsbad). Sie war Preisträgerin beim Landeswettbewerb NRW und Finalistin mehrere internationaler Gesangswettbewerbe in Berlin, München, Wien und Karlsbad. Ihre Konzertverpflichtungen führten sie an verschiedene Orte in Tschechien, Slowakei, Polen, Österreich, Holland, Italien und Deutschland.

Weitere Informationen: janastehr.com/de/